Jetzt zum Newsletter anmelden!

Vielen Dank für Ihr Interesse. Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter und verpassen Sie keine Aktionen und Produktneuheiten mehr.

Bitte geben Sie eine gültige eMail-Adresse ein.

  Beratung unter: 0151/55687366

  Schneller Versand

  Regenerativ und sicher

  Sicher einkaufen dank SSL

Wissenswertes über Nachleuchtarten

Überblick verschiedener Arten von "Nachleuchten"

Leuchten ist nicht gleich Leuchten: Ein weißes T-Shirt im Schwarzlicht, ein paar Klebsterne an der Decke des Kinderzimmers oder auch das Glühwürmchen – sie alle können es: im Dunkeln leuchten! Jedoch ist ihre "Ausstrahlung" nicht gleich intensiv und mehr oder minder ausdauernd. Eine einleuchtende Erklärung, warum Leuchten nicht gleich Leuchten ist. 


Fluoreszenz

Jeder, der schon einmal mit weißer Klamotte in der Disco war, kennt diesen Leuchteffekt. Sobald die Schwarzlichtlampe angeknipst wird, scheint das entsprechende Kleidungsstück zu leuchten. "Schuld" an diesem kurzweiligen Effekt, der so genannten Fluoreszenz, ist ultraviolettes Licht und das Mineral Fluorit. Enthalten in vielen Waschmitteln als "optische Aufheller" im Kampf gegen ergraute Kleidung, leuchtet Fluorit unter UV-Licht kurz auf, aber nicht über einen längeren Zeitraum nach.

 


 

Phosphoreszenz

Während fluoreszierende Stoffe nur nette Effekte setzen können, tragen phosphoreszierende wortwörtlich betrachtet Licht und das über einen längeren Zeitraum. Möglich macht es die Quantenphysik und der Einsatz von UV-Licht, das die Photonen dazu veranlasst, ihre Energie an die Elektronen abzugeben, was diese wiederum mächtig in Bewegung bringt. Jeder, der mal aufgeregt war, weiß, wie viel Energie dabei freigesetzt wird. Bei den Elektronen verhält es sich nicht anders. Gewillt, zum Normalzustand zurückzukehren, muss die überschüssige Energie raus, sprich sie müssen "desaktiviert" werden – mit dem netten Nebeneffekt, dass zum Beispiel die berühmten Sternchen an der Zimmerdecke eine Weile nachleuchten.

 


 

Chemolumineszenz

Was haben Knicklichter und Kriminaltechniker gemeinsam? Beide nutzen eine chemische Reaktion, um ein Nachleuchten zu erzeugen. Bei den beliebten Leuchtstäbchen werden durch das Knicken mehrere Komponenten miteinander vermischt mit dem gewünschten Leuchteffekt, am Tatort ist es das Luminol in Kombination mit Wasserstoffperoxid, welche auf eine Fläche gesprüht wird und Blutspuren mittels UV-Lampe "leuchten" lässt.

Links für mehr Infos zur Chemieluminiszenz

 


 

Biolumineszenz

Die Königsdisziplin beim Leuchten, weil rein biologisch und wiederholbar. Anders als bei der Chemolumineszenz bedarf es für diese Form des Nachleuchtens keine zusätzlichen Mittel, nur ggf. Unterstützung von Mikroorganismen.

Wenn Luciferin mit Sauerstoff reagiert, wird die freigesetzte Energie als Leuchten sichtbar. So wie beim Glühwürmchen, dessen Hinterteil aufgrund dieser chemischen Reaktion erstrahlt – und zwar immer wieder. Auch der Anglerfisch mit seiner "Laterne" kann leuchten, aber anders als das Glühwürmchen nicht eigenständig, sondern nur mit Unterstützung von so genannten "symbiontischen Bakterien", die ihm diese Fähigkeit verleihen.

Links für mehr Infos zur Bioluminiszenz

 

Zuletzt angesehen